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Maut Österreich

Der Ratgeber zur Maut in Österreich. Alle Fragen: Wie viel kostet die Vignette (Pickerl)? Welche Vignettenarten, Strafen & Kontrollen gibt es?

Maut Österreich
Maut in Österreich © asfinag.at
  • Wichtiges in Kürze
  • Land: Österreich
  • Pickerl, Maut
  • Informationen über
  • alle Vignettenarten
  • Kauf, Preis und Strafen

Das sogenannte „Pickerl“, wie die Österreicher ihre Vignette auch nennen, wird benötigt, um auf allen österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen fahren zu dürfen.

Für einige kurze Strecken ist die Vignettenpflicht zwar ausgenommen, allerdings ist für diese wegen ihres hohen Bauaufwandes wie z. B. für Tunnel eine extra Sondermaut zu entrichten.

Da die schnellste Anreiseroute nach Kroatien in der Regel durch die Länder Österreich und Slowenien führt, sollte man sich schon im Voraus über die genauen Kosten und Vignettenarten des jeweiligen Landes informieren, die wir Ihnen hier vorstellen.

Vignette 2018 für Österreich im Überblick

Vignette (Bild) Vignettenarten Preise für KFZ bis 3,5t Preise für Motorrad
Vignette Österreich 2018 © asfinag.at 10-Tages-Vignette 9,00 € 5,20 €
2-Monatsvignette 26,20 € 13,10 €
Jahresvignette 87,30 € 34,70 €
• KFZ ab 3,5t benötigen keine Vignette, sondern eine Go-Box: 5,00 €
+ Abrechnung pro km.
• Es gibt zusätzliche Sondermauten an bestimmten Streckenabschnitten
(z.B. Tunnel).
• Vignette und Sondermaut können schon vor der Reise gekauft werden = geringere Wartezeiten!! (außer Rückfahrt Karawankentunnel).
• NEU: Seit dem 08.11.2017 gibt es die digitale Vignette. Diese kann online bestellt werden, ist aber erst 18 Tage nach Kauf gültig (wegen Umtauschrecht)!
• Keine oder falsch angebrachte Vignette/Go-Box kostet bis zu 220,00 € Strafe
(Folgestrafen: 300,00 - 3000,00 €)!!
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Vignettenarten für Österreich

Vignettenarten nach Fahrzeugklassen

Prinzipiell wird für die Vignette zwischen drei Fahrzeugklassen unterschieden:
 
  • Fahrzeugklassen mit zulässigem Gesamtgewicht über 3,5t: Diese benötigen keine Vignette, sondern eine Go-Box, die per Mikrowellensignal die Maut verrechnet.
  • Motorräder (auch mit Beiwagen): Für diese gibt es eine kostengünstigere Vignette.
  • Alle anderen Fahrzeuge (mit 2 Rädern auf der Hinterachse) bis 3,5t also auch Trikes und Quads benötigen die Vignette für PKW.
 
Art der Vignette PKW (bis 3,5t) Motorrad
10-Tages-Vignette 9,00 € 5,20 €
2-Monatsvignette 26,20 € 13,10 €
Jahresvignette 87,30 € 34,70 €
Preise sind ca.-Angaben und ohne Gewähr.

Bitte beachten Sie, dass es zusätzlich zur Vignette auch für bestimmte Streckenabschnitte Sondermaut (Tunnelgebühren) gibt, die Sie bei der Planung der Urlaubskosten mit einrechnen sollten.

Vignettenarten nach Dauer der Gültigkeit

Neben der Unterscheidung von Fahrzeugen gibt es auch noch einen Unterschied in der Dauer der Gültigkeit. Hierbei gibt es in Österreich drei Varianten der Vignette jeweils für Motorrad und PKW.

10-Tagesvignette Österreich 2018 © asfinag.at
10 Tagesvignette Österreich 2015 © asfinag.at
Die 10-Tages- und die 2-Monats-Vignette werden auf ein bestimmtes Datum (welches Sie sich aussuchen können) eingelocht und sind ab diesem Datum genau 10 Tage oder 2 Monate gültig.

Rund um die Vignette sind Zahlen angeordnet, wie auf dem Bild links zu erkennen ist. Die Zahlenreihe am unteren Rand steht für den Monat, die Zahlen an den Seiten und oben stehen für den Tag, ab dem die Vignette gültig ist.

Ein Beispiel: Ist eine 10-Tages-Vignette unten in der 6 gelocht und oben in der 19, dann ist die Vignette ab dem 19.6. 10 Tage lang gültig, d. h., dass Sie vom 19.6. 0:00 Uhr bis zum 28.6. 24 Uhr auf allen österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen fahren dürfen.

Beim Kauf der Vignette können Sie angeben, auf welches Datum die Vignette gelocht werden soll. Im Internet z. B. auf der ADAC-Seite wird dabei oftmals das „Reisedatum“ gefragt, womit der Starttag (Tag, an dem die Vignette gültig wird) gemeint ist.

Eine Jahresvignette ist gültig vom 1.12. des vorherigen Jahres bis zum 31.1. des Folgejahres. Somit ist eine Jahresvignette für 2018 gültig vom 1.12.2017 bis 31.1.2019.

Die sogenannte „Korridorvignette“, die auf der A14 für Pendler zwischen Deutschland und der Schweiz angeboten wurde, ist zum 3. Juli 2013 abgeschafft worden.

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Videomaut für Tunnel in Österreich

Die Videomaut ist als Einzelfahrt, Hin- und Rückfahrtticket oder auch als Jahreskarte erhältlich. Der Vorteil hierbei ist, dass man direkt an den Sondermautstationen nicht mehr bar oder per Kreditkarte zahlen muss und sich die Schranke automatisch durch die Nummernschilderkennung öffnet.

Videomaut Österreich
Die Videomaut in Österreich © asfinag.at
Sie gilt jeweils nur für einen bestimmten Streckenabschnitt (z. B. A 13 Brenner Autobahn, A 9 Pyhrn Bosruck-/ Gleinalmtunnel, A 10 Tauern Autobahn, A 11 Karawankentunnel Richtung Süd)  und ist ab dem Kauf bis zur Benutzung (höchstens aber 1 Jahr) gültig.
 
Videomaut Österreich © asfinag.at
Durch die Videomaut wird Ihr Kennzeichen im Voraus registriert und an der Sondermautstation erkannt, sodass sich die Schranke ohne langes Warten automatisch öffnet.

Gekauft werden kann die Videomaut beim ADAC oder im Internet über Asfinag.at. Über Asfinag.at können Sie die Videomaut sogar bis zu 30 Minuten vor Einfahrt in die Mautstelle online erwerben.

Sie können alle Fahrten im Voraus buchen, bis auf die Rückfahrt durch den Karawankentunnel, da auf diesem Teilstück von Süden in Richtung Österreich/Deutschland noch keine Videomautanlage eingerichtet ist. Alle anderen Sondermauten können Sie aber sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt buchen.

Da die Videomaut für Tunnel an kein bestimmtes Datum gebunden ist, ist das Vorausbuchen auch dann geeignet, wenn Sie eine variable Rückfahrt planen.

Die verschiedenen Spuren an den Mautstellen

Mautspuren Österreich
Die verschiedenen Mautspuren in Österreich © asfinag.at
Für Personen, die eine Videomaut gekauft haben, gibt es eine extra Spur ganz links, bei der Personen einfahren, die nicht mehr vor Ort zahlen müssen. Die Schranke öffnet sich hier automatisch. Somit ersparen Sie sich oft lange Wartezeiten.

Allerdings ist diese Spur nur für PKW oder PKW mit Anhänger mit einer maximalen Breite von 2 m geeignet.

Kunden mit einer Videomaut können mittlerweile aber auch alle anderen offenen Spuren (bis auf die Go-Box-Spur für Fahrzeuge über 3,5t) nutzen.

Auch bei diesen Spuren öffnet sich die Schranke automatisch durch die Nummernschilderkennung, während Kunden ohne Videomaut zuvor noch zahlen müssen.

Öffnet sich die Schranke trotz zuvor gekaufter Videomaut nicht, können Sie den Barcode Ihrer Quittung zum Scannen an den Automaten halten. Wenn dies ebenfalls nicht funktioniert, drücken Sie den Hilfeknopf, dann werden Sie an einen Schalter weitergeleitet.

Falls Sie Ihre Sondermaut per Kreditkarte zahlen möchten, müssen Sie sich links halten und die Spur rechts neben der Videomautspur wählen, die orange gekennzeichnet ist.

Alle Fahrzeuge, die ein zugelassenes Gesamtgewicht von mehr als 3,5t haben wie z. B. große Wohnmobile oder Busse müssen immer ganz rechts die Go-Box-Spuren wählen.

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Wo kann ich die Vignette kaufen?


Vignette kaufen Österreich
Vignette kaufen in Österreich © asfinag.at
Im Voraus kann man die Vignette in Deutschland bei jedem ADAC-Shop (auch online) oder auf der Webseite von ASFINAG.at kaufen.

Auch während der Anreise nach Österreich gibt es genügend Möglichkeiten, die Vignette in fast allen Raststätten und Tankstellen vor der Grenze zu erwerben.

Die meisten Vertriebsstellen für Vignetten sind auf der Autobahn durch Schilder gut gekennzeichnet, sodass Sie diese nicht übersehen können.

An fast allen Autobahnen befindet sich kurz vor der Grenze ein zusätzlicher Warnhinweis, dass Sie nun die letzte Raststätte oder Tankstelle passieren, an der die Vignette verkauft wird.

Alle Vertriebsstellen der Vignette für Österreich finden Sie hier. Eine Go-Box ist ebenfalls bei vielen Tankstellen und Raststätten erhältlich.


 

Soll ich die Vignette im Voraus kaufen oder direkt vor Ort?

Viele Urlaubsgäste fragen uns, ob Sie die Vignette lieber im Voraus kaufen sollen oder direkt vor Ort. Beides hat seine Vorteile.

Der Großteil kauft die Vignette direkt in einer Tankstelle kurz vor der Grenze zu Österreich und zahlt die zusätzlichen Sondermauten für die Tunnel direkt an der jeweiligen Mautstelle.

Nachteil ist hier der oft zusätzliche Halt vor dem Grenzübergang, um die Vignette für Österreich und gegebenenfalls auch gleich für Slowenien zu kaufen, sowie die Zahlung der Sondermaut für die Tunnel direkt an der Mautstation.

Ein Vorteil ist, dass man die Vignette und Tunnelgebühren nicht schon längere Zeit im Voraus bezahlt hat, falls die Reise doch nicht stattfindet.

Wer aber gut vorbereitet ist und etwas Zeit sparen möchte, der kann sich die Vignette sowie auch die Tickets für die jeweiligen Tunnel online kaufen.

Seit dem 08.11.2017 gibt es sogar die digitale Vignette, die man rund um die Uhr online beim österreichischen Unternehmen ASFINAG oder sogar per App bestellen kann.

Zu beachten ist aber, dass diese erst 18 Tage (14 Tage Umtauschrecht + 4 Tage Bearbeitungszeit) nach dem Kauf gültig ist, da der Konsumentenschutz ein 14-tägiges Umtauschrecht gewährt.

Klarer Vorteil aber ist, dass man die Vignette durch die Nummernschilderkennung nicht mehr aufkleben muss (kein lästiges Abkratzen mehr) und die Bezahlung mit Bargeld oder Karte vor Ort entfällt.

Unser Tipp: Wer in der Nähe einer Stadt wohnt, kann sich in einer ansässigen ADAC Geschäftsstelle beraten lassen und gleich die benötigten Vignetten erwerben.

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Wie montiere ich meine Vignette?

Eine genaue Erklärung über die Anbringung der Vignette und was Sie sonst noch darüber wissen sollten, finden Sie in folgendem Video:



Die Vignette muss gut sichtbar auf der Windschutzscheibe platziert werden und darf nicht in den Tönungsstreifen geklebt werden.

Um die Vignette anzubringen, muss die Schutzfolie entfernt werden und die klebende Fläche der Vignette an der Scheibe angebracht werden. Es ist nicht erlaubt, die Schutzfolie an der Vignette zu belassen und diese mit anderen Klebematerialien anzubringen!

Selbst wenn die Vignette vom Datum her noch gültig ist, verliert diese mit dem Abziehen von einer Scheibe ihre Gültigkeit, sodass eine Vignette nicht auf andere Fahrzeuge übertragen werden kann.

Damit die Vignette also die komplette Zeit über hält und nicht durch Abfallen ihre Gültigkeit verliert, sollten Sie die Scheibe vor dem Aufkleben von Schmutz und Fett befreien.

Montageanleitung

Damit nichts vergessen wird, haben wir Ihnen eine Anleitung Schritt für Schritt zur Anbringung zusammengestellt:
 
  • Kaufen Sie eine Vignette und kontrollieren Sie, ob diese richtig gelocht ist (nur mit Lochung gültig).
  • Suchen Sie sich eine gut sichtbare Stelle auf der Windschutzscheibe aus (nicht im Tönungsstreifen!), z.B. links oben oder hinter dem Rückspiegel.
  • Säubern Sie diese Stelle von allen Schmutz und Fettresten und trocknen Sie die Stelle.
  • Die Temperatur der Scheibe (also die Umgebungstemperatur) sollte mindestens 5 Grad betragen.
  • Ziehen Sie nun die Schutzfolie von der Vignette ab und kleben Sie diese Seite der Vignette so an die gesäuberte Stelle, dass sie von außen gut sichtbar ist.
  • Streichen Sie die Vignette nun fest an die Scheibe.
  • Lösen Sie die Vignette unter keinen Umständen mehr von der Scheibe ab, wenn Sie diese noch benötigen, da sie nach dem Abziehen sofort ihre Gültigkeit verliert!
  • Wird die Vignette nicht mehr benötigt, können Sie diese mit einem Vignetten- oder Glasschaber entfernen und anschließend mit Wasser die Klebereste säubern.

Montage am Motorrad

Beim Motorrad muss die Vignette an einem festen Bestandteil des Motorrads (also nicht Koffer oder Helm) an der Vorderseite befestigt werden.

Die Montage der Vignette am Motorrad
Die Montage der Vignette am Motorrad
Die Stelle sollte nach Möglichkeit nicht zu rund sein, sodass die automatische Videoerkennung die Vignette gut einlesen kann.

Alle weiteren Punkte gelten für das Motorrad ebenso wie für den PKW.

So können Sie sich als Motorradfahrer ebenso an die Anleitung von oben halten, wenn Sie statt der Windschutz-scheibe ein gut sichtbares Teil ihres Motorrads einsetzen und beachten, dass beim Motorrad die Klebetechnik so funktioniert, dass die Rückseite der Vignette anstelle der Schutzfolie abgezogen wird.

Der untere Teil der Vignette, die so genannte Alonge, wird als Beleg extra aufgehoben und kann bei der Jahresvignette für weitere Vergünstigungen genutzt werden.

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Strafen und Kontrollen in Österreich?

Neben der automatischen Videoüberwachung auf den Straßen werden auch zusätzlich an Rasthöfen oder Tankstellen Kontrollen von Beamten durchgeführt.

Kontrolle der Vignette in Österreich
Kontrolle der Vignette in Österreich © asfinag.at
Wer sich dabei ohne Vignette oder mit einer Manipulation erwischen lässt, muss tief in die Tasche greifen.

Eine nicht vorhandene oder eine falsch angebrachte Vignette kostet beim Motorrad 65,00 € und bei allen anderen Fahrzeugen, die eine PKW-Vignette benötigen 120,00 € Strafe.

Wurde die Vignette vorsätzlich manipuliert oder versucht zu fälschen, beträgt die Strafe das Doppelte (also 130,00 € für Motorrad und 240,00 € für PKW). Wenn Sie persönlich bei Ihrem Wagen erwischt werden, ist die Strafe direkt vor Ort zu zahlen.

Wird Ihr Wagen von einem Beamten erkannt, ohne dass Sie sich am Wagen befinden, bekommen Sie einen Bußgeldbescheid, der innerhalb von 14 Tagen gezahlt werden muss.

Falls die automatische Videoüberwachung Sie als „Vignettenpreller“ erkennt, bekommen Sie ebenfalls einen Bußgeldbescheid, der innerhalb von 4 Wochen gezahlt werden muss.

Halten Sie diese Fristen nicht ein, erfolgt die Einleitung eines Verfahrens, was Kosten von 300,00 - 3000,00 € nach sich zieht. Dieses Verfahren wird auch eingeleitet, wenn Sie die Strafe nicht vor Ort zahlen können, wenn Sie an Ihrem Wagen kontrolliert werden!

Strafgebühren im Überblick:

Vergehen KFZ bis 3,5t KFZ über 3,5t Motorrad
Vignette bzw. Go-Box fehlt/falsch angebracht 120,00 € 220,00 € 65,00 €
Vignette wurde manipuliert bzw. keine Übereinstimmung zw. KFZ & Go-Box-Angaben 240,00 € 110,00 € 130,00 €
Preise sind ca.-Angaben und ohne Gewähr.

Alle Zahlungsfristen und Strafen für die Nichteinhaltung im Überblick:

Art der Überführung Zahlungsfrist Strafe bei Nichteinhaltung
persönlich am Fahrzeug angetroffen sofort 300,00 - 3000,00 €
parkendes Fahrzeug 14 Tage 300,00 - 3000,00 €
fahrend, per automatischer Videoüberwachung 4 Wochen 300,00 - 3000,00 €
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Sondermaut/Tunnelgebühren für Österreich

Sondermaut und Tunnelgebühren in Österreich
Sondermaut und Tunnelgebühren in Österreich © asfinag.at
In Österreich gibt es einige sehr kostenintensive Strecken, wie beispielsweise Tunnelstrecken, die deshalb aus der Vignettenpflicht herausgenommen wurden, für die aber eine sogenannte Sondermaut anfällt.

Da die Strecken sehr kurz sind und nur einen geringen Teil einer Autobahn beinhalten, müssen Sie für die Anfahrt nach Kroatien eine Vignette erwerben und zusätzlich die Sondermaut für diese Strecken bezahlen.

» Tunnelgebühren Österreich

Was gilt für Fahrzeuge ab 3,5t? - Alles über die Go-Box

Alle Fahrzeuge ab 3,5t zulässigem Gesamtgewicht benötigen keine Vignette, sondern eine sogenannte Go-Box.

Go Box in Österreich
Die Go Box in Österreich für Fahrzeuge über 3,5t © asfinag.at
Die Go-Box können Sie an einigen Raststätten und Tankstellen für eine geringe Gebühr von 5,00 € kaufen.

» Auflistung aller Verkaufsstellen

Anschließend werden anhand der Go-Box Ihre Autobahngebühren je nach Emissionsklasse Ihres Fahrzeugs, der gefahrenen Kilometer, der Uhrzeit und der gewählten Strecken berechnet.


Für die Bezahlung der Gebühren können Sie zwischen der Pre-Pay Methode, bei der Ihnen ein Guthaben auf die Box gebucht wird, und der Post-Pay Methode, bei der Sie eine Abrechnung erhalten, wählen. Der Nachteil der Pre-Pay Methode ist, dass der Mindestaufladebetrag 75,00 € beträgt, sodass Sie beim Ersterwerb 80,00 € für die Box zahlen müssen.

Alle Mauttarife für Fahrzeuge über 3,5t erfahren Sie bei » go-maut.at

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Kann man die Maut und die Vignette umfahren?

In Österreich ist es möglich, die Maut zu umfahren. Allerdings raten wir aufgrund der umständlichen Anreise von der Mautumfahrung ab!

Anreise nach Istrien und der Kvarner-Bucht (ohne Maut)

Sie können die A8 bei Rosenheim oder bei Bad Reichenhall verlassen und dann Österreich auf den Bundesstraßen durchqueren:

Rosenheim - Grenzübergang Oberaudorf - Saalfelden am Steinernen Meer - Bad Gastein –-Spittal an der Drau - Villach - Grenzübergang Ferlach 

ODER:

Pidingerau - Grenzübergang Bad Reichenhall/Salzburg - Hallein - Golling an der Salzach - Richtung Bischofshofen - Eben im Pongau - St.Michael im Lungau - Spittal an der Drau - Villach - Grenzübergang Ferlach

Die genauen Routen finden Sie hier, wobei Sie links zwischen den beiden Varianten wählen können. Die Fahrzeit bei den Routen beträgt 4-5 Stunden statt 3 Stunden (München-Villach)

Anreise nach Dalmatien (ohne Maut)

Passau - Wels - Liezen - Judenburg - Wolfsberg - Grenzübergang bei Lavamünd - weiter Richtung Zagreb

ODER

A8 bei Bad Reichenhall verlassen - Grenzübergang Richtung Salzburg - Hallein - Werfen - Tamsweg - Feldkirchen in Kärnten - Völkermarkt - Grenzübergang bei Lavamünd - weiter Richtung Zagreb

Die genauen Routen finden Sie hier, wobei Sie links zwischen den beiden Varianten wählen können. Die Fahrzeit bei den Routen beträgt 7 Stunden statt 4 Stunden (Passau – Grenzübergang)

Nachteile der Mautumfahrung

Lange Fahrzeit: Da auf den Bundesstraßen und in den Ortschaften eine geringere Höchstgeschwindigkeit festgesetzt ist, brauchen Sie erheblich länger, um Österreich zu durchqueren. Vor allem die Durchfahrt durch sehr viele Orte und Städte bedarf viel Zeit. Die Fahrzeit erhöht sich Richtung Villach von 3 Stunden auf 4-5 Stunden ab München und von Passau aus benötigt man 7 statt 4 Stunden bis zum Grenzübergang Richtung Zagreb.

Komplizierte Routen: Während man auf der Autobahn nur selten abfahren muss und eine leicht verständliche Beschilderung hat, muss man auf den Bundesstraßen unbedingt eine genaue Routenplanung haben, um sich nicht zu verfahren, da hier häufiges Orientieren und Abbiegen erforderlich ist.

Schlechtere Straßen: Die österreichischen Straßen sind mit den deutschen vergleichbar, sodass die Fahrbahnqualität auf den Autobahnen meist wesentlich besser ist als in den Orten und Städten, die man bei der Mautumfahrung durchqueren muss.

Mehr Kraftstoffbrauch: Obwohl es nur ca. 30 Kilometer mehr sind, wenn man die vignettenpflichtigen Straßen umfährt, erhöht sich durch das viele Abbremsen und Beschleunigen aufgrund der Ortschaftsdurchquerungen der Kraftstoffverbrauch erheblich.

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Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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