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Erster und Zweiter Weltkrieg in Kroatien

Alle Informationen zur Geschichte des ersten und zweiten Weltkrieges in Kroatien. Erfahren Sie alles über die Stellung und Bündnisse von Kroatien.

1. Weltkrieg

Nach dem ersten Weltkrieg im Jahre 1918 löste sich Kroatien aus der österreichisch-ungarischen Monarchie. Doch da immer mehr italienische Truppen einmarschierten, die das Land von den Alliierten zugesprochen bekamen, beschloss der Nationalrat Slowenen, Kroaten und Serben die Vereinigung der beiden Königreiche, sodass Ende November das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen entstand.

Allerdings waren viele Kroaten mit der monarchistischen Staatsform, sowie den vorgesehenen Machtverhältnissen mit serbischer Übermacht, nicht einverstanden. Die von den Kroaten gewählte Bauernpartei boykottierte deshalb die verfassungsgebende Versammlung und versuchte die eigene Meinung durchzusetzen. Dies eskalierte im Jahre 1928 als 4 kroatische Politiker im jugoslawischen Parlament erschossen wurden. König Aleksandar löste daraufhin 1929 das Parlament auf und Verkündigte die Königsdiktatur im neuen Staat Königreich Jugoslawien.

Ein Teil der engagierten kroatischen Politiker floh ins Ausland und trat der Ustascha-Bewegung bei, die das Königreich Jugoslawien bekämpften und schließlich sogar 1934 den König erschossen. Bevor es zu richtigen Verständigungen kommen konnte brach 1939 der 2. Weltkrieg aus.

2. Weltkrieg

Jugoslawien schloss sich dem Dreimächtepakt an und versuchte sich mit Deutschland zu verständigen, doch diese marschierten im April 1941 überfallartig ein und nahmen das Land in nur 4 Wochen ein. Kroatien wurde zum deutschen Vasallenstaat, erklärte sich aber am 10. April unter der Führung der Ustascha und Unterstützung der Achsenmächte zum Unabhängigen Staat Kroatiens (NDH). Nun regierte der Ustascha-Anführer Ante Pavelic den neuen Staat als Diktatur mit grausamen Auswirkungen und Vertreibungen.

Im Sommer gelang es den kroatischen Kommunisten mit den ersten Aufständen gegen das Regime im Laufe der Jahre 1942 und 1943 immer mehr Teile des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach dem Kriegsende 1945 brachen dann diverse Racheakte an den Verbündeten der Kriegsverlierer aus, wie zum Beispiel die Vertreibung aller Deutschen und die Anhänger der Ustascha.

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