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Rettung der Delfine in Kroatien

Hilfsprojekt zur Rettung der Delfine in Kroatien. Helfen Sie mit, die letzten kroatischen Adriadelfine zu schützen und sie vor dem Aussterben zu bewahren.

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Delfine
Delfine in Kroatien - bald eine Seltenheit?
  • Wichtiges in Kürze
  • Land: Kroatien
  • Rettung der Delfine
  • Informationen über
  • Hilfsprojekt
  • Schutzzentrum
  • Wrack
    Schiffswrack auf der Insel Cres (Foto: Indux Media d.o.o.)
  • Delfine
    Schwimmende Delfine im Meer (Foto: Mario Jelavic)
  • Porec
    Delfin in der Bucht vor Porec (Foto: Damir Kvajo)
  • Delfin in Porec
    Delfin bei Porec gesichtet (Foto: Damir Kvajo)
  • Fischernetz
    Fischfang im Netz (Foto: Andrija Carli - Photonet)
  • Delfin Kroatien
    Delfin im Meer beim Sonnenuntergang
  • Bibinje
    Delfinstatue im Sonnenuntergang in Bibinje (Foto: Michael Haut)
Mit diesem Bericht möchten wir Sie über die Situation der Delfine in Kroatien aufmerksam machen und Sie bitten, das Projekt „Rettung der letzten Adriadelfine“ zu unterstützen.

Die GRD (Gesellschaft zur Rettung der Delphine) ist schon seit 1999 aktiv und hat schon sehr Gutes bewirkt. Um noch mehr erreichen zu können, wollen wir von Kroati.de Sie dazu aufrufen, die Gesellschaft zu unterstützen, und bitten um Ihre Mithilfe in Form von Spenden.
 

Rettung

1999 gründete die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) gemeinsam mit Tierärzten der Universität Zagreb das erste deutsch-kroatische Gemeinschaftsprojekt zur Rettung der letzten Delfine, die in der Adria überlebt haben.

Der "Gute Delfin": Bekannt und beliebt ist die kroatische Küste vor allem für ihre malerischen Buchten und hunderte von vorgelagerten Inseln – aber darüber hinaus besitzt dieses Urlaubsland ein weiteres Juwel direkt vor seiner Haustür: die letzten Delfine der Adria.

Nur eine Art ist dort heute noch heimisch: der aus der Fernsehserie „Flipper“ bekannte Große Tümmler oder „Gute Delfin“ - Dobri Dupin auf kroatisch. Die „Adria-Delfine“ halten sich das ganze Jahr über nahe der kroatischen Küste und der Inseln auf, meist weniger als 5 Kilometer von den Buchten und Badestränden entfernt.

Ihr Bestand wird auf nur etwa 220 Tiere geschätzt und so können Gefahren, ob natürlich bedingt oder durch menschlichen Einfluss, für diese kleine Population schnell das vollständige Aus bedeuten.

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Rückgang

Wasserverschmutzung, Überfischung, Beifang-Tod in Fischernetzen und direkte Tötung haben die Delfinbestände in der Adria zusammenbrechen lassen. Dort lebten einst Tausende Delfine in unterschiedlichsten Arten. Auch heute sterben noch etwa 50 Prozent der Meeressäuger durch menschlichen Einfluss.

Die Tiere ertrinken in Fischernetzen, sterben an den Folgen verschluckter Netzteile und Plastiktüten oder kommen durch den illegalen Einsatz von Dynamit zum Fischfang ums Leben. Immer wieder werden auch mit Harpunen oder Schrotgewähren erschossene Delfine aufgefunden.

Um das Aussterben der Adria-Delfine zu verhindern, setzt sich die GRD für die Einrichtung von Schutzgebieten ein, in denen für die Delfine gefährdende Aktivitäten wie Fischerei oder Motorsport auf dem Wasser, verboten sind.
Dafür werden die für Vermehrung und Ernährung der Adria-Delfine wichtigen Gebiete durch regelmäßige Fahrten mit dem GRD-Delfinschutz-Patrouillenboot identifiziert, Bestandszählungen durchgeführt und die Zusammensetzung der Delfinfamilien mittels Fotoidentifikation ermittelt.

Parallel dazu findet in Kroatien intensive Aufklärungsarbeit statt, um in der Öffentlichkeit ein besseres Verständnis für die Notwendigkeit des Schutzes der Delfine und ihrer Lebensräume zu schaffen.

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Delfinschutzzentrum

Ein entscheidendes Instrument mit überregionaler Bedeutung für den Delfin- und Meeresschutz ist das Delfinschutzzentrum auf der norddalmatinischen Insel Molat, das 2013 eröffnet hat. Ihre strategisch günstige Lage ermöglicht es, Feld– und Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll zu kombinieren. Für die Delfinschutzarbeit des Projekts bedeutet das Zentrum eine erhebliche Verbesserung bei der Feldarbeit.

Das Zentrum erlaubt unter anderem regelmäßigere Kontroll- und Forschungsfahrten und bessere Sofortmaßnahmen bei gestrandeten oder verletzten Delfinen und Walen. Als zentrale Anlaufstelle soll es sowohl Einheimischen als auch Touristen die Möglichkeit bieten, sich über die Meeressäuger zu informieren, die in den kroatischen Küstengewässern leben.

Die GRD will das Aussterben der letzten Adria-Delfine verhindern und ihre Lebensräume wirkungsvoll schützen! Sie können dabei helfen!

U. Kirsch/GRD

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.delphinschutz.org/projekte/kroatien/feldforschungsstation-molat/

Helfen Sie mit und sichern Sie das Überleben der Delfine in Kroatien:

GDR Spendenkonto:
Gesellschaft zur Rettung der Delphine Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE57 7002 0500 0009 8348 00
BIC: BFSWDE33MUE

Ihre Spenden, Patenschafts- und Förderbeiträge sind steuerlich absetzbar.

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