Ferienwohnungen und Ferienhäuser, Hotels und Ferienanlagen in Kroatien für einen schönen Kroatien Urlaub
         
Kroati Suche
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Anreise: 2010
Abreise: 2010
 


 

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Kvarner Bucht - Festland und Inseln

Kroati bietet ihnen folgende Orte an :

Insel Krk
· Baska
· Malinska
· Njivice
· Omisalj
· Punat
· Silo
· Stadt Krk
· Vrbnik
                                    
Insel Rab
· Banjol
· Barbat
· Kampor
· Lopar
· Palit
· Stadt Rab
· Supetarska Draga

Insel Losinj
· Artatore   
· Mali Losinj
· Veli Losinj
                 
Insel Cres
· Cres 
· Martinscica
· Osor

Festland
· Crikvenica
· Dramalj
· Icici 
· Ika 
· Jablanac 
· Jadranovo
· Karlobag
· Klenovica  
· Kraljevica
· Lovran
· Moscenicka Draga
· Novi Vinodolski
· Opatija
· Rijeka
· Selce
· Senj
· Sveti Juraj



 

Der vielfältigste Teil Kroatiens, dieses an Natur und Kultur ausgesprochen vielfältigen Landes, ist der Raum von Kvarner und dem Berggebiet. Er besteht aus zwei kroatischen Gespanschaften, der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar und der Gespanschaft Lika-Senj, die das Küstengebiet der Kvarner Bucht mit ihren zahlreichen Inseln und fast das ganze kroatische Bergland umfassen. Und gerade hier geht die warme Mittelmeerlandschaft mit ihren Steinhäusern und ihrem reichen Erbe aus dem Mittelalter und der Renaissance in die kälteren mitteleuropäischen Regionen mit ihren mächtigen Festungen, Kastellen und Barrockkirchen über.

Im Unterschied zu Istrien und Dalmatien, die einen wesentlichen Teil ihrer Geschichte unter fremder Herrschaft verlebten, stand das Gebiet des Kvarners bereits seit dem frühen Mittelalter unter der Verwaltung kroatischer Herrscher. Daher zeichnet sich dieses Gebiet durch seine zahlreichen Denkmäler der autochthonen kroatischen Kultur aus. Eine wichtige Rolle spielt hier die Adelsfamilie der Frankopanen, deren Schlösser und Kastelle in vielen Teilen von Kvarner und dem Berggebiet bis heute erhalten sind. Davon zeugt auch das reiche schriftliche Erbe in der Glagolica, einer einzigartigen kroatischen Schrift, die bei den Kroaten vom 9. bis zum 19. Jahrhundert gebräuchlich war.

Eine weitere Besonderheit des Kvarner, und insbesondere seiner Küstenregion, ist die starke Karnevalstradition. Die Region Kvarner und das Berggebiet lässt sich in mehrere unterschiedliche kleine Einheiten untergliedern, das Primorje und die Kvarner-Riviera an der Küste der istrischen Halbinsel, die Inselgruppe Cres-Losinj, die Inseln Krk, Rab und den nördlichen Teil von Pag mit den dazugehörigen Inseln Gorski Kotar und die Lika im gebirgigen Hinterland. Die Kvarner-Riviera und die Inselgruppe Cres-Losinj gehörten kulturhistorisch zu Istrien, während Rab und der Nordteil der Insel Pag einst zu Dalmatien gehörten, und Krk gehörte zeitweilig zu Istrien und zu anderen Zeiten zu Dalmatien. Heute orientieren sich all diese Gebiete an Rijeka als wichtigstem städtischem Zentrum.

Die Region Kvarner ist auch als Wiege des kroatischen Tourismus von Bedeutung, denn das Zentrum der Kvarner-Riviera, Opatija, war einer der ersten Badeorte Mitteleuropas und galt einst als wichtigster Kurort der österreichisch-ungarischen Monarchie. Viele betrachten daher das Jahr 1844 als "offiziellen" Beginn des kroatischen Tourismus, als neben der alten Abtei ("opatija" - daher auch der Name der Stadt) die Villa Angiolina als erstes Gebäude errichtet wurde, das den damals überwiegend wohlhabenden Touristen als Unterkunft diente.

Fast alle alten Hotels erfüllen in Opatija noch heute dieselbe Funktion, und die Ansicht von Opatija, das im Grün der Hänge des Ucka Gebirges versinkt, ist einer der bei den Touristen des Kvarner beliebtesten Anblicke. Unter den dortigen Hotels nimmt das Hotel Kvarner einen besonderen Platz im unmittelbaren Zentrum Opatijas ein, das wegen der luxuriösen Gestaltung seiner Außenanlagen und seiner Innenräume, aber auch,weil es den Geist der alten Zeiten bewahrt hat, ein beliebter Ort ist, um wichtige Veranstaltungen und Ereignisse abzuhalten. Aber auch die anderen Hotels von Opatija wie das Hotel Palace, das Hotel Zagreb und das Hotel Opatija und viele andere sind nicht weniger großzügig und hervorragend ausgestattet. Nicht umsonst wird Opatija auch als das "Nizza von Kroatien" bezeichnet.

Wegen seines sehr angenehmen und gesunden Klimas spielt Opatija auch als Klimakurort eine Rolle, und aus diesem Grunde wurden hier auch die ersten Hotels errichtet. Davon zeugen auch die heutigen Einrichtungen des Gesundheitstourismus wie die Angebote der bekannten "Thalassotherapie". Opatija hat auch ein Casino, zahleiche elegante Restaurants, die Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen werden, Kaffeebars, und hier liegt auch der berühmte zehn Kilometer lange Küstenwanderweg "Lungomare", auf dem man bis in das malerische Städtchen Lovran spazieren kann. Lovran und die umliegenden kleinen Ortschaften wie Medveja und Ika zeichnen sich durch ihre luxuriösen Villen aus, die oft an attraktiven Stellen liegen.

Die Opatija Riviera zeichnet sich auch durch die fantasievolle und üppige Formgebung der alten Baumeister aus, die sich in der Gestaltung ganzer Gebäude ebenso zeigt wie an einzelnen Balkonen oder Fassaden. Sie kam bei der Planung der Dekoration der Hotels und Villen ebenso zu ihrer Entfaltung wie auch bei der Veredelung der Interieurs durch luxuriöse Mobilar, wertvolle Bilder und Skulpturen.

Von der besonderen historischen Bedeutung Kvarners als Gebiet an der Grenze zwischen dem Mittelmeerraum und Mitteleuropa zeugt auch das Kulturerbe Rijekas, des wichtigsten kroatischen Hafens und der bedeutendsten Stadt im ganzen Westen Kroatiens. Wegen ihrer außergewöhnlichen strategischen Lage gaben sich hier verschiedene Herrscher wie die Venezianer, die Habsburger, die Franzosen, die Ungarn und die Italiener die Klinke in die Hand, und zwischen den beiden Weltkriegen war sie sogar zwischen Italien und dem damaligen Jugoslawien geteilt.

Die monumentalen Gebäude Rijekas stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als es zum Haupthafen des ungarischen Teils der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde. Damals wurde der große Hafen mit seinen Verwaltungsgebäuden, dem Palast Mondello und dem Gouverneurspalast angelegt, der außen und innen gleichermaßen luxuriös gestaltet ist. Hier gibt es auch mehrere Kirchen, unter denen die Kapuzinerkirche Gospa Lurdska durch ihren Anblick besondere Aufmerksamkeit erregt. Die Schönheit Rijekas lieg auch in vielen gestalterischen Details wie den Fassaden der öffentlichen Gebäude und auch in ihrer Innengestaltung wie im Falle des Theaters "Ivan Zajc".

Heute ist Rijeka vor allem für seinen Karneval bekannt, einen der fünf größten Karnevals der Welt. Er zeichnet sich durch eine einzigartige Verbindung alter slawischer Traditionen mit Elementen eines städtischen Karnevals aus, der dem im nahen Venedig sehr ähnlich ist. Daran nimmt ein großer Teil der Bevölkerung von Rijeka und des ganzen Kvarner teil, und so versammeln sich für den Hauptumzug des Karnevals oft über 100.000 Teilnehmer und Gäste. Die Karnevalstradition hat auch einen günstigen Einfluss auf die Entwicklung der künstlerischen Tradition ausgeübt.

Die bekanntesten Teilnehmer des Karnevals von Rijeka sind die Halubjanski Zvoncari ("die Glöckner von Halubjan") aus dem nahe gelegenen gebirgigen Hinterland, die alte heidnische Bräuche wiedererwecken und die die "Morcici", die nach dem maurischen Dienern am venezianischen Hofe benannt sind. Die Ohrringe und anderer Schmuck in der From von "Morcici" bilden auch eine Art Wahrzeichen und ein beliebtes Souvenier der Stadt Rijeka. In Rijeka gibt es darüber hinaus viele Denkmäler aus früheren Perioden. Unter ihnen besitzt die Kirche des Schutzheiligen von Rijeka, des Heiligen Veit, aus dem 17. Jahrhundert direkt im Stadtzentrum mit ihrer charekteristischen ovalen Form eine besondere Bedeutung.

Die ältesten Denkmäler Rijekas findet man nicht im Stadtzentrum, sondern in seiner Vorstadt Trsat auf einem Hügel östlich des Stadtkerns. Hier liegt die Trsater Burg, deren Entstehung noch in vorrömischer Zeit zurückreicht. Der kulturelle Mittelpunkt von Trsat ist die Kirche Sv. Marija, die neben der Kirche Marija Bistrica der wichtigste Wallfahrtsort Kroatiens ist. Die Anfänge dieser Kulturstätte und der Kirche reichen in das 13. Jahrhundert zurück, während die Kirche in ihrer heutigen barocken Form im 17. Jahrhundert von den Frankopanen errichtet wurde.

Das Erbe der Frankopanen ist auch in der Umgebung Rijekas noch deutlich erkennbar. Das Kartell in Crikvenica ist bis heute erhalten und dient zum Teil als Hotel. Auch die Festung Drivenik auf den Fundamenten einer alten Befestigungsanlage im Hinterland von Crikvenica und die Festung Grobnik, die vor dem 13. Jahrhundert errichtet wurde, sind verhältnismäßig gut bewahrt. Es gibt noch weitere Festungen im Umland Rijekas, die ähnlich wie in Istrien oft mit den Städtchen auf den Anhöhen in Verbindung stehen. Übrigens gehörten Brsec, Kastav, Veprinac, und Moscenice historisch zu Istrien, obwohl Sie in unmittelbarer Nähe zu Rijeka liegen und eigentlich dazu gehören müsste.

Die monumentalste Festungsanlage des ganzen Kvarner ist jedoch der Turm Nehaj in der Küstenstadt Senj, unterhalb der Hänge des Velebit. Er wurde im 16. Jahrhundert errichtet, und hier verschanzten sich die berühmten Uskoci von Senj, die die kroatische Küste gegen die Angriffe der Türken und gegen venezianische Einfälle verteidigten. In den Turm befindet sich heute ein Museum, das eine besonders umfangreiche Sammlung von Waffen und Volkstrachten zeigt.

Wenn wir von Senj in das Landesinnere und in die Bergregionen Lika und Gorski Kotar fahren, erwarten uns malerische Dorflandschaften inmitten des Grüns der Lika-Wälder und der klaren Seen wie die rund um den See Kruscica. Dank des Waldreichtums, aber auch wegen des raueren Klimas, wurden die Häuser hier meistens aus Holz gebaut. Am besten sind diejenigen im Glacka-Tal an dem bei Fischern so beliebten klaren Fluss Gacka erhalten, wo man bisweilen auch noch auf eine Mühle aus alten Zeiten trifft.

Im Zentrum des Gacka-Tals, in Otocac, befindet sich eine interessante Museumsammlung, die Gegenstände des reichen Volkserbes dieser Region bewahrt. Ihr wertvollstes Exponat ist eine berühmte Kappe aus der Bronzezeit, die den Ureinwohnern dieser Region gehörte, dem illyrischen Stamm Japod. In diesem Teil der Lika ist die kleine Stadt Brinje, die von der einzigartigen Festung Sokolac der Frankopanen mit ihrer gut erhaltenen barocken Kapelle beherrscht wird, das monumentalste kulturhistorische Denkmal.

Die autochthone Volkskultur ist auch in den Dörfern rund um die Hauptstadt der Lika, Gospic bewahrt. Außer der traditionellen ländlichen Architektur zeugen davon auch die teilweise bewahrten alten Handwerke wie die Herstellung des traditionellen kroatischen Instrumentes Tamburica. In Gospic selbst befindet sich das Museum der Lika, das für seine Fundgegenstände aus der Zeit der Vorgeschichte bekannt ist.

Die Umgebung von Gospic ruhmt sich eines der weltweit berühmtesten Wissenschaftler, Nikola Teslas. In seinem Geburtshaus im Dorf Smiljan ist heute eine Museum eingerichtet, vor dem auch seine Skulptur steht. In dem Museum findet man Bilder aus Teslas Leben und Darstellungen seiner bekannten Erfindungen, die sich um den Wechselstrom, die kabellose Übertragung elektrischer Energie und anderes drehten. Das Museum wurde 2006, zum 150. Geburtstag Nikola Teslas, zeitgemäß umgestaltet. Das von Natur aus malerische Gorski Kotar ist an kulturhistorischen Denkmälern etwas ärmer als die Lika, denn bis zum Bau der ersten modernen Strassen vor drei Jahrhunderten herrschte in dieser Gegend nur eine fast unbesiedelte, bewaldete Wildnis.

Aber auch hier gibt es Festungen aus der Zeit der Frankopanen, schöne Schlösser und Kirchen. Unter den Schlössern sticht das romantische Schloss Stara Susica bei Ravna Gora vom Ende des 19. Jahrhunderts hervor, und unter den Sakraldenkmälern des orthodoxen Kloster in Gomirje aus dem 17. Jahrhundert. Und wenn wir jetzt wieder Kurs auf das Meer nehmen, bietet uns der Weg zum Inselgebiet von Kvarner und das Berggebiet einen Überfluss an Leckerbissen für Kulturfreunde. Die meisten wertvollen Denkmäler findet man in den Hauptorten der Inseln Krk, Rab oder Cres, aber nicht nur hier. So ist auf den Inseln Cres und Losinj der kleine Ort Osor an der Verbindung der beiden Inseln mit kulturhistorischen Denkmälern am reichsten gesegnet. Bis ins 15. Jahrhundert war dies auch der Hauptort der beiden Inseln, wovon noch heute ein fast vollkommen erhaltener Stadtkern zeugt. Später übernahm die Stadt Cres die Hauptrolle. Aus dieser Zeit stammen die vielen malerischen Gebäude des Spätmittelalters, die unter der venezianischen Herrschaft errichtet wurden.

Heute ist der Hauptort beider Inseln Mali Losinj, in deutsch übersetzt bedeutet es "Klein Losinj", das gleichzeitig auch die größte Ortschaft aller Adriainseln ist. Es übernahm seine Hauptrolle erst im 19. Jahrhundert, als es über das benachbarte Veli Losinj ("Groß Losinj") hinauswuchs, wovon ihre Namen noch heute berichten. In allen wichtigeren Inselorten gibt es außer schöner Bauwerken auch wertvolle Museen und Galerien, von denen jede etwas Besonderes bietet - Cres, Veli Losinj und Mali Losinj. Dennoch lieben viel den Zauber der Inselgruppe Cres-Losinj vor allem wegen der kleinen malerischen Dörfer wie Lubenice auf einemm hohen Felsen über dem Meer oder der kleinen Insel Susak, die für ihre einzigartige Volkstracht und ihren interessanten Friedhof bekannt ist.

Auch auf der Insel Krk gibt es einzelne interessante große Ortschaften wie etwa die alte Stadt Krk mit ihrem erhaltenen Stadtkern, aber auch kleine malerische Siedlungen wie Vrbnik über dem Meer, das in einem alten Volkslied besungen wird. Die Stadt Krk ist Bischofssitz mit einer Kathedrale, deren Anfänge bis in das sechste Jahrhundert zurückzureichen und die sich durch eine reiche Sammlung sakraler Exponate auszeichnet. Unweit der Stadt Krk liegt auf einem kleinen Inselchen das Franziskanerkloster Kosljun mit seiner schönen Kirche und einem Museum.

Von der Insel Krk stammt auch die berühmte Tafel von Baska vom Ende des 11. Jahrhunderts, die als wichtigstes Denkmal der Diplomatiegeschichte Kroatiens in glagoltischer Schrift gil. Sie wurde im Ort Julandvor bei Baska im Süden der Insel gefunden, der für seine schönen Strände und sein erhaltenes Naturerbe bekannt ist. In Julandvor befindet sich heute eine Kopie der Tafel von Baska, während das Orginal wegen seines außergewöhnlichen Wertes und seiner Empfindlichkeit als besonderes Exponat im Atrium der Kroatischen Akademie der Wissenschaften un Künste in Zagreb verwahrt wird.

Die Insel Rab im Süden des Kvarner ist weithin bekannt für den gut erhaltenen Kern der Hauptstadt Rab, in der die vier Glockentürme ihrer Kirchen besondere Aufmerksamkeit erregen, die auch ein beliebtes Motiv vieler Bilder sind. Wie Krk war auch Rab einst Bischofssitz, und seine Kathedrale zeichnet sich durch ihr im ursprünglichen Zustand erhaltenes Inneres aus, das mit Bildern und anderen wertvollen Kunstwerken verziert ist. Rab spielte eine besondere Rolle bei der Gründung des Kleinstaates San Marino auf der benachbarten Apenninhalbinsel, denn einer Legende zufolge wurde San Marino im 4. Jahrhundert von dem Bildhauer Marin von der Insel Rab gegründet, dessen Namen der Statt noch heute trägt.

Wir wünschen Ihnen einen Schönen Urlaub in der Kvarner Bucht ! 


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