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Anreise: 2010
Abreise: 2010
 


 

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Ferienhaus Krk

Wir freuen uns, dass Sie ihren Urlaub auf der Insel Krk verbringen wollen. Krk gehört zu den beliebtesten Inseln der Adria und wird Sie mit seinen zauberhaften Stränden und den malerischen Touristenorten verzaubern. Mieten Sie sich ein Ferienhaus Krk und erleben Sie die Vielfalt der Insel Krk.




               


Informationen über einen Urlaub auf der Insel Krk in Kroatien

Immer mehr Urlaubsgäste mieten sich ein Ferienhaus auf der Insel Krk und der Trend hält an. Das liegt vor allem an der Vielfälltigkeit der Insel Krk, hier haben Sie Anschluß durch die Krker Brücke zum Festland und für jeden Geschmack gibt es die passende Ortschaft. Wir von Kroati.de haben in jedem Ort mehr als nur ein Ferienhaus und sind der festen Meinung, dass Sie das passende Ferienhaus auf der Insel Krk über uns finden werden.

Jedes Ferienhaus auf der Insel Krk ist nach eigenem Geschmack des Hausbesitzers eingerichtet und wird den hohen Standart der Gäste gerecht. Die bekanntesten Orte auf der Insel Krk sind die Orte Malinska, Baska, Njivice, Punat, Omisalj und Silo.

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Ausflugsmöglichkeiten von der Insel Krk

Es werden viele Ausflugsmöglichkeiten zu den Nachbarinseln Cres, Losinj und Rab angeboten. Durch den Anschluss der Krker-Brücke könne Sie jederzeit auf das Festland fahren und die Stadt Rijeka, die das Industrie- und Handelszentrum von Nordkroatien ist, besichtigen oder die Orte entlang der Crikvenica - Riviera.

Einführung und Geschichte der Insel Krk

• Krk ist durch vieles eine einzigartige Insel, welche mit ihrer außerordentlich reichhaltigen Geschichte, Kultur und Naturschönheit Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie stellt eine harmonische Einheit dar mit Besonderheite, die sie von dem Gebiet, in dem sie sich befindet, abhebt und weshalb sie manchmal auch ”Kontinent“ genannt wird.

Einen Teil dieses Reichtums und der Mannigfaltigkeit wollen wir Ihnen auf dieser Website näher bringen mit dem Wunsch, daß Sie etwas über die Insel und das Leben darauf lernen, abhängig von Ihren persönlichen Vorlieben und der Zeit, die Sie hier verbringen werden.
Wir wünschen Ihnen eine angenehmen Aufenthalt auf der Insel, sowie daß Sie uns bei nächster Gelegenheit wieder besuchen.

• Nach Angaben der kroatischen Regierung, und eine Regierung soll wissen, worüber sie verfügt, hat Kroatien 1185 Inseln, von denen 66 bewohnt sind.

Darunter ist die größte die Insel Krk mit einer Fläche von 405,78 km2, einer Länge von 38 km, einer größten Breite von 18 km und einer Küstenlänge von 189,3 km.

ABER !!! Nach den neuesten Messungen von Fachleuten des Vermessungsinstitutes Rijeka, ist die Nachbarinsel Cres ”überraschend” gewachsen und hat nun die gleiche Fläche wie Krk, welche um einige Kilometer ”kleiner” wurde, obwohl sie lange Zeit als die größere Insel galt. Da Inseln nicht so schnell ”wachsen” - zumindest nicht in diesen Regionen, unterlief jemandem ein Fehler. Vielleicht ist die Rede von ganz unwichtigen Dingen, aber wenn es um nachbarliche Rivalität geht...

Zum ”Fehler” kommt es in den ersten Messungen, durchgeführt von 1817 bis 1823, zur Zeit der österreichischen Herrschaft, welche die Fläche der Insel zuerst wegen der Steuereinhebung interessierte (womit die heutigen Behörden keine Probleme haben). Da für die Wasserflächen niemand Steuern bezahlte (zum Unterschied zu heute) haben die präzisen österreichische Geografen die Fläche des Vransko jezero (Vrana See) auf Cres aus der Gesamtfläche der Insel ausgenommen, während bei Krk höchstwahrscheinlich auch die Meeresfläche in der Bucht von Soline gerechnet wurde. Spätere Messungen wurden auf Grund dieser ersten Karten gemacht, so daß dieser Fehler bis vor kurzem wiederholt wurde.

So wurden überraschend die Inseln Cres und Krk mit einer Größe von 405,78 km2 im Wettlauf um die größte Insel gleichgestellt. Bei den neuesten Messungen müssen auch die ständigen natürlichen Veränderungen der Küste berücksichtigt werden. Das Meer nimmt sich mit der Kraft der Wellen einen Teil des Landes, während der Mensch an anderen Stellen ständig am Aufschütten und Ausbau der Ufer arbeitet.

Da es sich aber hier um ein Handbuch über Krk handelt, und wir sehr subjektiv sind, müssen wir es einfach bei der Behauptung belassen, für die es schon in der Schule gute Noten gab:

Die Insel Krk ist die größte kroatische Insel!

• Krk liegt in der Kvarnerbucht, in unmittelbarer Nähe der Stadt und des Hafens Rijeka. Auch wenn sie sich ziemlich nördlich befindet, gibt ihr das mediterrane Klima warme Sommer und milde Winter, was auch eines der touristischen Atouts ist. Im Winter fällt die Temperatur auf bis zu ca. 5°C, auch wenn sie für einige Tage unter 0° sinken kann, mit der Ausnahme der senke um den See Ponikve, wo die Temperatur erheblich niedriger sein kann als auf dem Rest der Insel - sogar bis zu -15°C. Diese Jahreszeit charakterisieren etwas mehr Niederschläge sowie oftmalige Bora - ein kalter Wind, der Orkanstärke erreichen kann. Er entsteht, wenn die kältere kontinentale Luft über die Berge fließt und sich mit der wärmeren Luft über dem Meer vermischt. Und wenn die Bedingungen stimmen, dann verzeichnen die Inselbewohner in manchen Jahren auch Schnee (der sich nicht lange auf dem Boden hält), hauptsächlich auf der dem Festland zugewandten Seite. Die Wassertemperatur sinkt im Winter auf etwa 10°C, und was den Beginn der Badesaison betrifft, so sagten die alten Einwohner ”immer am ersten Sonntag im Mai“, was in Celsiusgrade übersetzt 16-19°, je nach Jahr, bedeutet. Mutige gehen auch früher, doch ist das Meer angenehm zum baden von Juni bis September, sogar bis Oktober. Der Großteil der Badegäste nützt das saubere Meer dennoch im Juli und August, wenn die Temperatur am angenehmsten ist und sich um die 24°C - mehr oder weniger - bewegt. Die Sommer sind im großen und ganzen trocken und warm mit Temperaturen um  die 30°C.

• Nach der letzten Volkszählung im Jahr 2001 (staatliches Institut für Statistik) leben auf der Insel 17.860 Einwohner in etwa sechzig Orten, während sich in den Sommermonaten zur Zeit der Fremdenverkehrssaison die Anzahl der Menschen auf der Insel bis hunderttausend erhöht. Gleichzeitig gibt es auf der Insel 20.065 Wohnobjekte (mehr als Einwohner), was nicht die Folge von Luxus der Inselbewohner, sondern der zahlreichen Ferienhäuser (10.212 Objekte) ist, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind. Interessant sind die Schätzungen, daß hier schon zur Zeilnwende 15.000 Einwohner gelebt haben, was der Zahl von vor ca. 10 Jahren entspricht. Es gibt mehrere Gründe für diese Stagnation über zweitausend Jahre. Geschichtliche und wirtschaftliche Ereignisse haben was zur Auswanderung der Inselbewohner in angrenzende Gebiete und Überseeländer geführt hat.

• Der Großteil der kroatischen Inseln ist schlecht mit dem Festland verbunden (weinig Linienschiffsverkehr), was bei dieser Insel nicht der Fall ist. Nach Krk kann man von verschiedenen Seiten kommen: vom Meer (mit einem Schiff oder schwimmend) - was man sich leicht vorstellen kann, da sich ja bekannterweise um alle Inseln Wasser befindet (manchmal ein Fluß oder ein See), vom Festland - da Krk durch den Bau der Brücke praktisch ein Teil davon wurde (mit adäquaten Entgelt für die Benützung), sowie aus der Luft, denn der Flughafen Rijeka befindet sich auf Krk in der Nähe von Omisalj.

Krk ist durch Charterflüge mit einigen europäischen Städten verbunden, der Flughafen wird aber auch von kleineren Flugzeugen für Panoramaflüge über die Insel genutzt. Sollten Sie während der Sommersaison Lust haben, Krk auch aus dieser Perspektive zu betrachten, so suchen Sie nach den entsprechenden Plakaten in den Orten oder direkt am Flughafen.

•  Es ist noch nicht so lange her, da gab es in den Sommermonaten auf der Insel Einschränkungen beim Wasserverbrauch, doch das gehört der Vergangenheit an. Die Infrastruktur der Insel ist heute gut entwickelt. Krk wird aus eigenen Quellen mit Trinkwasser versorgt, das Wasserleitungsnetz ist dank großer Investitionen und weisen Überlegungen einer lokalen Firma eines der fortschrittlichsten in Kroatien. Großes Augenmerk wird auf Ökologie und Umweltschutz gelegt.

• Was biologische Merkmale der Insel betrifft, so ist viel davon auf den nächsten Seiten dieses Büchleins erwähnt; hier nur einige Daten zur Einführung.

Dank des Klimas, in jüngerer Zeit auch aus Sorge der Inselbevölkerung für Umweltschutz geschützt, hat sich eine außerordentlich reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. Daß das nicht nur eine rein Phrase ist, typisch für touristische Broschüren, bekräftigen wir dies mit einigen Daten.

Die Insel Krk besitzt 1300 beschriebene Pflanzenarten, was dem gewöhnlichen Menschen nicht sehr viel sagt, aber wenn Sie das mit der Zahl 1180 vergleichen, wieviel die viel größere und bekanntere Insel mit dem Namen Großbritannien aufweist, so sollte man, was die Pflanzenarten betrifft, die Namen tauschen - Groß-Krk und Insel Britannien.

Dazu ist noch anzuführen, daß ein Großteil der Insel von Wald bedeckt ist, was bedeutet, daß zur Zeit der Sommerhitze genug Schatten für Sie alle vorhanden ist. Krk  ist noch bedeutender durch Amphibien und Reptilien, denn es ist durch die Anzahl deren Arten die reichste Insel im Mittelmeerraum, doch davon mehr in einem gesonderten Kapitel.

Im Rahmen der reichen Tiergemeinschaft der Insel können Sie noch Elefanten, Löwen, Tieger bewundern... aber nur wenn ein Zirkus ein Gastspiel gibt.

Die Geschichte der Insel Krk

Die Geschichte der Insel Krk ist viel bedeutender und reicher als deren Darstelllung auf einigen Seiten dieses Buches, welche nur einen sturen Rückblick auf einige wichtige Ereignisse enthält.

Den Geschichtsüberblick der Insel könnten wir mit deren Entstehung beginnen, d.h.: mit der Erhöhung des Meeresspiegels um 100 bis 120 m, vor ca. zehntausend Jahren, und so das jetzige Aussehen der nördlichen Adria hervorbrachte. Als direkte Folge dessen gilt das Zahlen der Brückenmaut über die Krk - Brücke.

Von den Ureinwohnern der Insel und der Besiedlung auf diesem Gebiet erzählen 10-15.000 Jahre alte Funde. Einige Höhlen und natürliche Zufluchtsstätten mit Gebrauchsgegenständen sagen uns, daß die Insel schon sehr früh besiedelt war.

Die ersten Bewohner, über die wir etwas mehr wissen, sind Angehörige eines Illyrischen Stammes, die Japoden. Im 4. Jahrhundert vor Christus  werden sie von einem anderen Illyrischen Stamm, den Liburnern, verdrängt. Dies waren gute Seeleute und Schiffsbauer, welche mit griechischen Händlern Verbindung herstellten; sie nutzten die Lage Krks auf dem Bernsteinhandelsweg vom Baltikum zum Mittelmeer, sowie einen teil des hellenischen Handelsweges vom Schwarzen Meer bis zu diesem Teil der Adria. Nach diesen Wegen wurde die Inselanhäufung im Kvarner Elektrides und Apsyrtides genannt.

Aus diesem Zeitraum stammt der heutige Name der Insel. Die Wurzeln liegen in der illyrischen Bezeichnung Kurik, der griechische Dichter Homer erwähnt in seiner Illias Koureten, von denen man annimmt, daß es die Einwohner der Insel Krk waren. Antike Schriftsteller nennen die Insel Kuriktike, Kurikta, Kurikon... die Römer übernehmen sie unter dem Namen Curicta (Curicum).

Mit der Ankunft der Kroaten, die die Dinge nicht gerne komplizieren, wird der Name gekürzt auf Kark, Kerk, Krk. Im lokalen Gebrauch ist der Name Veja, was sich von der italienischen Bezeichnung Veglia ableitet, und das kommt vom byzantinischen Ausdruck Vekla, den Konstantin Porfirogenet erwähnt.

Von Städten, welche nicht mehr bestehen, erwähnt der griechische Schriftsteller Ptolomäus Fulfinum eine Stadt in der Bucht Sepen (Seite 36), welche heute teilweise unter Wasser liegt, es bestand auch eine Ansiedlung im Bereich Bosar, in der Nähe des heutigen Baπka, die im Volk als Corinthia  bekannt war.

Im Jahr 49 vor Christus, während des römischen Bürgerkrieges, war das Meer um Omiπalj (höchstwahrscheinlich im Kanal bei der heutigen Brücke) Schauplatz einer  Seeschlacht. Die Kriegsflotten der Gegner Pompejus und Julius Cäsar kämpften um die Macht  im römischen Reich (heute würde man das eine Abrechnung der Mafia nennen), wobei Pompejus mit Unterstützung von Flotte und Soldaten der Liburner und Histren den Sieg davon trug. Interessant ist, dass in der Beschreibung der Schlacht erwähnt wird, wie das Heer des Cäsar aus Fässern hergestellte Floße verwendete. Es ist das erste Mal,  dass das Fass als Gegenstand überhaupt erwähnt wird.

Es gibt verschiedene Interpretationen von der Ankunft der Römer auf der Insel. Ersichtlich ist, daß einige Orte viel früher angesiedelt wurden, aber 9 n. Chr. wird in vielen Quellen als das Jahr erwähnt, in dem die Römer endlich die Insel und deren Bewohner erobert hatten; die Insel nannten sie wegen ihrer natürlichen Reichtümer die goldene Insel (insula aurea). In der Römerzeit, wie auch schon vorher war die Hauptstadt der Insel Curicum (Krk), welche die stärksten Stadtmauern an der östlichen Adriaküste besaß. Zahlreiche Überreste dieser Zeit sind über dieganze Insel verstreut, mehr Details darüber auf den Seiten der Schilderungen der einzelnen Orte.

Das Christentum kommt sehr früh auf die Insel, sodaß hier schon im V. - VI. Jahrhundert ein Bistum besteht. Aus dieser Zeit stammen die frühchristliche Basilika in der Bucht Sepen, sowie ein Teil der heutigen krker Kathedrale. Ebenso weiß man, daß bereits im Jahr 680 der erste Krker Bischof Andrija am Konzil in Rom teilgenommen hat. In der Hälfte des VI. Jhdts eroberten die Flotten des byzantinischen Kaisers Justinian die adriatischen Küstengebiete und erbauten ein gemeinsames System von Häfen und Befestigungen, um die Schiffswege zu schützen.

Zur Zeit des Zerfalls des römischen Reiches und der großen Völkerwanderung, kommen die Kroaten am Ende des VI. und im VII. Jhdt auf die Insel. Zuerst besiedeln sie die Ostküste gegenüber dem Festland und die alten Orte Omiπalj, Dobrinj, Vrbnik und Baπka und verdrängen die alteingesessenen Einwohner der romanischen Kultur an die Westküste der Insel, später kroatisieren sie nach und nach die ganze Insel.

Nach dem Zerfall des weströmischen Reiches, dessen letzter Herrscher in diesem Gebiet Julius Nepot war, wechseln eine Zeit die  Besitzer, und im Jahr 812 mit dem Frieden von Aachen fällt die Insel Krk an Byzanz.

Durch die Entwicklung und Stärkung des kroatischen Staates an der Ostküste der Adria übernehmen im Jahr 878 kroatische Herrscher vom byzantinischen Kaiser Basilies die Schirmherrschaft über Krk, und Byzanz zahlt ihnen jährlich 110 Goldstücke für ein ruhiges Besitztum. Schwer zu sagen, wieviel 110 Dukaten heute wert wären, aber es ist sicher, daß jetzt eine jährliche Rente für die ganze Insel ein sehr, sehr interessanter Betrag wäre.

Im 9.-10. Jhdt kommen die Schüler der griechischen Aufklärer Cyril und Method auf die Insel und verbreiten die Schreibkunde in der altslawischen Schrift Glagoliza. Krk wurde so eines der stärksten Stützpunkte der glagolitischen Kultur in der slawischen Welt. Einer der ersten geschriebenen Funde ist die Krker Inschrift, einige Wörter, geschrieben in der runden glagolitischen Schrift im 10. Jhdt.  (Dinka ViteziÊa Straße Nr.11, Krk). Das bekanntere Denkmal der kroatischen Sprache (um 1100) wurde in Jurandvor bei Baπka gefunden und berichtet über eine Stiftung des kroatischen Königs Zvonimir an das Kloster der Benediktiner in Baπka.

Im Jahr 1118 eroberten die Venezianer Krk ein zweites Mal, und mit einem Vertrag übernimmt es der einheimische Adelige unbekannter Abstammung Dujam I. als Lehensbeitz, und er wurde dadurch der erste in der Reihe der Fürsten von Krk. Nach seinem Tod 1163 vertraut Venedig mit dem Vertrag vom 3. August das Erbe der Inselpacht gegen eine Steuer von 350 Dukaten den Söhnen Bartol und Vid an (entweder kam es zu einer Inflation, oder wußten es die Italiener als geschickte Händler, besser, Geld zu machen).

Mit dem Vertrag verpflichteten sie sich den Gesandten aus Vebedig zu empfangen, aber damit nicht die Bürger zu belasten, sowie noch vier Punkte, in denen die Inselbewohner geschützt werden (in einer Zeit vor den Gewerkschaften!): die Boote der Inselbewohner dürfen sie nicht mit Abgaben belegen, sie dürfen nicht mit Gewalt Esel rauben, sie dürfen nicht aus den Weingärten die Körbe mit den Trauben entfernen, und sie dürfen kein Vieh rauben. Dank des Reichtumes der Insel, sowie eigener Fähigkeiten, erstarkte in kurzer Zeit des Geschlecht der Krker Fürsten, und sie erweiterten ihre Herrschaft auf das Festland. Venedig entzieht ihnen von 1244 bis 1260 kurz die Fürstenwürde, doch das hielt ihren Aufstieg in eine der beiden mächtigsten Familien in Kroatien nicht auf (die heutigen ”Familien” sind aber nicht gemeint). Sie versuchten, die alten Bräuche zu festigen, und während ihrer Herrschaft wurde das Gesetzbuch von Vinodol aufgesetzt (1288) und das Statut von Vrbnik (1388). Die Glagoliza und die kroatische Sprache wurden in großem Maße dank ihnen und ihrer ökonomischen und politischen Kraft bewahrt. Mit der Zeit erwarben sie Besitztümer in ganz Kroatien, in Slowenien, auf der Apeninnenhalbinsel..., und Angehörige des Stammes waren Vorsteher in Split, Trogir, Senj, und sie stellten im Jahr 1392 auch den kroatisch-dalmatinischen Ban. Mit den anderen, die später herrschten, entstammten sieben kroatische Bane aus deren Familien. Die Krker Fürsten nannten sich selbst Frankapan, doch sie unterschrieben sich neben dem Titel nie amtlich mit diesem Nachnamen bis zum Jahr 1430, als der Papst Martin V. den einflußreichen Krker Fürsten und kroatischen Ban Nikola IV bewirtete, zu dessen Regierungszeit die Macht der Familie erheblich verstärkt wurde. Der Papst und der damals gestrauchelte römische Adelsstamm Frangipani erkannten, um es dem mächtigen Fürsten recht zu machen, die römische Abstammung der Krker Fürsten an, und verbanden sie mit den vor langem vertriebenen Mitgliedern der Familien in Dalmatien und auf der Insel Krk (die verbindung erwies sich später als unrichtig). Seit damals nennen sich die Krker Fürsten auch amtlich Frankapan, der Papst Martin V gibt ihnen ein neues Familienwappen, auf dem zwei Löwen sind, die ein Stück Brot brechen. Latein: Brot brechen - frangere panem! Daher der Name Frankapan, wie sie sich selbst unterschrieben, oder Frankopan, so, wie wir sie heute nennen.

Der Fürst Ivan VII. war der letzte Frankopan, der auf der Insel herrschte. Im Zwist mit seinen Brüdern tauschte er seine Besitztümer auf dem Festland gegen deren auf der Insel und wurde so 1451 der Herrscher der ganzen Insel Krk. Unter seiner Schirmherrschaft entstanden zahlreiche sakrale Objekte und Kunstwerke. Den Venezianern war Krk jahrelang ein Dorn im Auge, so brachten sie Ivan VII. durch eine List auf eine Galeere und beschlagnahmten die Insel von den Frankopanen. In Jahr 1486 stirbt Ivan VII, und die Frankopanen, auch wenn sie weiterhin die einflußreichste Adelsfamilie in Kroatien ist, verlieren die Mutter-Insel , von der sie abstammten. Die Linie der Frankopan erlischt 1671 in Wr. Neustadt als der letzte männliche Angehörige, der Dichter Fran Krsto Frankopan, der gemeinsam mit seinem Schwager Petar Zrinski als Anführer eines Aufstandes gegen den Wiener Hof durch eine List verhaftet wurde. Für die Kroaten waren sie Patrioten und Märtyrer, von den Habsburgern wurden sie als Verschwörer gegen die Monarchie hingerichtet. Sie wurden später im Zagreber Dom bestattet.

Krk ist die letzte Insel, die Venedig angeschlossen wurde, und war am Anfang auch das reichste Besitztum, doch durch Ausbeutung wird es ökonomisch schwach wegen seiner geografischen Lage gegenüber dem Staat Senj, woher die Gefahr von Uskoken drohte (Aufständische, die venezianische Schiffe angriffen), diente Krk als Bollwerk zum Schutz der Seehandelswege. Die Insel erhielt einen Verwalter aus  Venedig, und der Große und der Kleine Rat (lokale Verwaltungsbehörde) hatten eine gewisse Autonomie.

Anfang des 18. Jhdt wendet sich die Habsburger Monarchie dem Meer zu, und erbaut in Kraljevica - gegenüber der venezianischen Insel Krk - einen Kriegshafen.

Von Kraljevica ist Krk nur wenige Kilometer entfernt, und als es 1797 zum zusammenbruch der Venezianischen Republik kommt, übernimmt die Herrschaft auf der Insel die österreichisch - ungarische Monarchie, aber nicht für lange! Daß die Österreicher sich nicht zuviel an den neuen Besitztümern erfreuen konnten, dafür sorgten die Franzosen!

Von 1806 bis 1813 ist die Insel Tail der illyrischen Provinzen Napoleons, doch Napoleon selbst zu bewirten, diese Ehre hatte Krk nicht (er verbrachte den Sommer auf einer anderen Mittelmeerinsel). Daß sich auch die Franzosen nicht zu sehr an Krk binden, dafür sorgten wieder die Österreicher. Diese erobern im Zuge ihrer erfolgreichen Kriegszüge im Mai 1809 über die Bucht von Klimno erneut die ganze Insel, doch sie blieben nur bis zum Dezember desselben Jahres, als sie erneut von den Franzosen vertrieben wurden. Das endgültige Ende der österreichisch - französischen Scharmützel kommt mit dem Zusammenbruch der französischen Herrschaft 1813, und die Österreicher kehren auf die Insel zurück. Diesmal für eine längere Periode, denn sie herrschen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Mit dem Ende dieses Zeitabschnittes beginnt der Fremdenverkehr, heute der wichtigste Wirtschaftszweig auf der Insel, es kommen Dampfschiffe, die die Segelschiffe ablösen. Auffällig ist die Entwicklung der Insel: es vergrößert sich die Einwohnerzahl, aber wegen der Landwirtschaft, die nicht imstande ist, eine größere Anzahl von Menschen zu ernähren, begann eine erste Auswanderungswelle nach Übersee. 1910 hatte die Insel die meisten Einwohner, als 21.259 verzeichnet wurden (im Jahr 2001 wurden 17.860 gezählt, während es 1971 nur 13.110 Einwohner waren)

Im Jahr 1918, nach Ende des Ersten Weltkrieges wird die Insel Krk von Italien übernommen, bis zum Vertrag in Rapalla, mit dem am 24. April 1920 die Insel Kroatien eingegliedert wird, welches Teil des Staates der Slowenen, Kroaten und Serben ist dann des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen, sowie später des Königreiches Jugoslawien. Die Bezeichnungen änderten sich, der Herrscher blieb der gleiche. In der Zeit dieses Staates (Staaten) ist die  Insel Krk Grenzgebiet, denn bereits die Nachbarinsel Cres gehörte zu Italien. Die damalige Herrschaft zeigte kein großes Interesse für deren Entwicklung, wie sich das so oft in der Geschichte Krks wiederholte. Wegen der Änderungen der Grenzen und Herrscher, sowie der unzulänglichen Entwicklung, wurde die Bevölkerung erneut weniger - sie wanderte aus.

Im Jahr 1941 mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wird Krk erneut von Italien eingenommen und verbleibt dort bis zur Kapitulation 1943, als Krk von den Deutschen besetzt wird, die hier bis Kriegsende bleiben. Die ganze Zeit wirkt auf  Krk eine Widerstandbewegung, einige Inselbewohner wurden in Lager abgeführt, 500 Einwohner kamen im Krieg ums Leben.

In der Nacht vom 16. auf 17. April 1945 gehen Partisaneneinheiten an Land, und das bedeutet für die Insel die Rückkehr in ein diesmal neues Jugoslawien. Zu dieser Zeit ist Krk nicht mehr Grenzgebiet, es kommt zu einer besseren Entwicklung auf der Insel und zur  Profilierung des Fremdenverkehrs als führender Wirtschaftszweig, besonders in den Sechzigern durch die Einführung von Linienfähren, sowie 1980 mit dem Bau der Brücke.

Den neuesten Teil der Geschichte kennzeichnet das Jahr 1991, der Zerfall Jugoslawiens und die Gründung eines selbständigen Staates Kroatien. Damals erfolgte der Angriffskrieg des jugoslawischen Militärs auf Kroatien, auf der Insel selbst kam es nicht zu Kriegshandlungen, aber es bestand strategisch die Gefahr und einige Pläne des jugoslawischen Militärs, den Krker Flughafen zu vernichten, und durch die Zerstörung der Brücke zusätzlich diesen Teil Kroatiens zu destabilisieren. Die Inselbewohner haben ihren Beitrag zur Verteidigung des Landes geleistet, indem sie ihre Insel in den Kriegsgebieten von Lika oder anderswo verteidigten, einige ließen dabei ihr Leben. Nach den stürmischen Neunzigern des XX. Jhdts, kehrte  in Kroatien, und damit auch auf Krk, Frieden ein, und heute ist die Insel eine außerordentlich begehrenswerte und besuchte Fremdenverkehrsdestination.


Die Brücke auf die  Insel Krk

Die grösste kroatische Insel verbindet mit dem Festland, wie es sich schickt die grösste Brücke in Kroatien, und nicht nur in Kroatien. Als die Brücke 1980 zum Verkehr freigegeben wurde, hat sich im Leben der Inselbewohner vieles verändert. Die Idee, vom Bau einer Brücke, die die Insel Krk mit dem Festland verbinden würde, ist aber viel, viel älter. Ein hölzerne Brücke sollte angeblich zur Zeit des Alten Roms gebaut werden (oder vielmehr ihre Sklaven).
Die alten Römer waren große Baukünstler und die ganze Welt bewunderte ihre Bauten, aber wenn man bedenkt, dass z.B. am 17. Januar um 19:25 Uhr auf der heutigen Brücke eine Borabö von 220 km/h gemessen wurde, kann man sich kaum vorstellen, dass irgendeine Konstruktion aus Holz standhalten könnte.  In der heutigen Zeit hat sich die Brücke für den Tourismus auf der Insel Krk  ziemlich nützlich erwiesen. Fast alle Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotels auf Krk sind jedes Jahr ausgebucht.


Wir von Kroati.de vermieten seit über 10 Jahren Ferienhäuser auf der Insel Krk und und sind der festen Meinung, dass Sie über uns ihr passendes Ferienhaus auf der Insel Krk finden werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, können Sie uns jederzeit unter 09363/5335 anrufen oder eine Email an info@kroati.de schreiben.


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